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Wie ist erkennbar, welcher Softwarestand auf meinem PIEPS-DSP installiert ist?
Wenn man beim Einschalten die Scan-Taste (jetzt ")))", früher "?") gedrückt hält, erscheinen die Softwarestände der einzelnen Komponenten. Es wird hintereinander der Releasestand der Display-Software, der DSP-Hauptsoftware und der Produktionssoftware angezeigt:
Aktuell sollten u6.2, U6.2und I6.2 installiert sein.
Anschließend wird noch die interne Seriennummer „durchgescrollt“.
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Wie erkenne ich, ob ich ein Gerät mit Option-Pack habe?
Kann das Option-Pack durch ein Update freigeschaltet werden?
Geräte mit Option-Pack sind links vom Display mit einem Aufdruck „Option-Pack“ beschriftet! Da es sich tatsächlich um eine andere Elektronik handelt, die mit den notwendigen zusätzlichen Sensoren bestückt ist, ist ein Update nicht möglich.
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Kann PIEPS-DSP ältere Analoggeräte empfangen?
Unser PIEPS-DSP empfängt alle 457kHz LVS Geräte, die innerhalb der Normvorgaben senden. Seit 1991 gibt es eine Europäische NORM EN282:1991 die genau die zulässige Toleranz der Sendefrequenz vorschreibt (457000Hz +-100Hz). Seit 2001 wurde die Frequenztoleranz auf +-80Hz verringert und die Norm EN300718-1,2,3 vorgeschrieben.
Durch den Umstand, dass die Signalfilterung im PIEPS-DSP voll digital abläuft, werden auch defekte bzw. alte Analoggeräte, die außerhalb dieser gesetzlichen Toleranz liegen, im Standardmodus vom PIEPS-DSP ohne Verringerung der Reichweite bis zu einer Abweichung von -150 Hz bis +100 Hz problemlos empfangen.
Ab Firmware-Release V2.8 (Sommer 2005) wird darüber hinaus bei Einsatz der SCAN-Funktion zusätzlich der gesamte Bereich von -500 Hz bis + 500 Hz auf Defekt-Geräte gescannt. Bei Erkennung eines defekten Gerätes wird dies durch die Anzeige, "500" nach der SCAN-Funktion signalisiert und das PIEPS-DSP arbeitet bis zur nächsten Betätigung der SCAN-Taste mit dieser erweiterten Bandbreite!
Somit ist das PIEPS-DSP das weltweit einzige VS-Gerät, das der Forderung nach gleichbleibender Reichweite über den gesamten Frequenzbereich nachkommen kann.
Geräte, die im Standard-Betrieb vom PIEPS-DSP nicht geortet werden können, sind definitiv defekt oder senden außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranzen. Solche Geräte müssen so schnell wie möglich ausgeschieden werden.
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Gibt es ältere Geräteversionen vom PIEPS-DSP mit Softwarefehlern?
Es gibt keine ältere Softwareversion mit Software-Fehlern! Im Zuge der Weiterentwicklung wurden einige Optimierungen und Verbesserungen durchgeführt, die man zusammengefasst im neuen Release V6.2 wiederfindet. Verbessert wurde jedoch der Empfang von Alt- bzw. Defektgeräten.
Somit ist das Update auf die neue Version 6.2 zwar absolut empfehlenswert jedoch nicht zwingend erforderlich!
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Warum wird es mit zunehmender Anzahl von Verschütteten schwieriger, einzelne Sender zu markieren? Warum können nur maximal 4 Sender angezeigt werden? Schon markierte (ausgeblendete Sender) werden nach einer gewissen Zeit wieder angezeigt bzw. empfangen!
Schon markierte (ausgeblendete Sender) werden nach einer gewissen Zeit wieder angezeigt bzw. empfangen! Grund für diese Problematik, sind die nicht immer genau bestimmbaren Überlagerungen der einzelnen Sendesignale. Laut Norm sind große Toleranzen bezüglich Puls/Pausezeiten zulässig, wodurch auch die Fehlerhäufigkeit steigt.
Besonders problematisch sind alte Analoggeräte, welche zusätzlich zum gepulsten Sendesignal auch noch ein schwaches Dauersignal senden.
Sollte aufgrund ungünstiger Überlagerungen, die Markierfunktion nicht den gewünschten Erfolg bringen, so sollte man die SCAN Funktion benutzen. Mit der SCAN Funktion wird die Markierfunktion wieder gelöscht, und der ursprüngliche Suchzustand hergestellt. Man erhält damit eine Übersicht über die Anzahl der Verschütteten und deren Entfernung.
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Bekomme immer wieder folgende Informationen beim Einschalten E04 E22 E23!
Das neue PIEPS-DSP LVS hat zusätzlich zur Senderkontrolle auch noch einen speziellen Selbsttest für alle 3 Empfangsantennen, und den Empfangsverstärker. Speziell beim Test der Antennen und des Empfängers, kann es durch externe Einflüsse (andere LVS Geräte in der Umgebung) zu diesen Meldungen kommen. Wenn beim Einschalten des Gerätes eine Meldung erscheint, sollte man unbedingt den Abstand zu anderen LVS Geräten erhöhen (5 bis 10Meter). Auch andere elektronische Geräte wie Handys, Funkgeräte könnten den Selbsttest beeinflussen, und würden in weiterer Folge auch den Normalbetrieb beträchtlich stören. Beim Ausschalten des Gerätes könnten kurzzeitig auch diese Meldungen aufscheinen, diese sind jedoch bedeutungslos.
Zusammenstellung möglicher Meldungen :
• E04 Sendefeldstärke zu gering >> schwache Batterien, Verstimmung des Senders durch Eisen.
• E22 Empfangsleistung aller 3 Antenne >> Verstimmung der Antennen durch Eisen, andere LVS Geräte in der näheren Umgebung (unter 5Meter), Störungen durch andere elektronische Geräte.
• E23 Verstärkung des Empfängers >> Andere LVS Geräte in der näheren Umgebung (unter 3 Meter), Störungen durch andere elektronische Geräte.
• E25 Sendefrequenz außerhalb des zulässigen Bereiches >> Andere LVS Geräte in der näheren Umgebung (unter 3Meter) senden mit einer Frequenz außerhalb der Normtoleranz, Störungen durch andere elektronische Geräte.
E27 Prozessorfehler >> Gerät darf nicht mehr verwendet werden.
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Warum gibt es mit älteren Analoggeräten häufiger Probleme beim Markieren (Ausblenden) bzw. kommt es zu häufigen Fehlanzeigen bei der Bestimmung der Anzahl der Verschütteten?
Einige analog oder nur teilweise digital arbeitende Geräte, senden zusätzlich zum normalen, pulsierenden Sendesignal, auch ein Dauersignal. Dieses Dauersignal führt je nach Suchgeschwindigkeit zu einer Erkennung eines zusätzlichen Senders bzw. erschwert auch das Markieren eines gefundenen Senders.
Um die Sicherheit beim Markieren zu erhöhen, wird bei dieser Funktion sehr genau auch der Signalpegel überprüft. Es werden nur solche Signale markiert, welche 2-3 Sekunden stabil, mit derselben Signalstärke empfangen werden konnten. Beim Markieren ist somit jegliche Bewegung unbedingt zu vermeiden. Wenn man nach 3 Versuchen trotzdem keinen Erfolg hat, sollte man aufgrund der Überlagerungsproblematik mit der SCAN Funktion arbeiten.
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Die Suchgeschwindigkeit bei der Punktortung ist subjektiv gering! Warum gibt es eine zeitliche Verzögerung zwischen dem Sendesignal und der Anzeige?
Speziell bei Mehrfachverschüttungen muss, wegen der laut Norm zulässigen Periodendauer von 1300ms, die Messzeit auf 1300ms erhöht werden. Erst danach kann beurteilt werden, welches Signal angezeigt werden kann. Auch wenn in diesem Fall die Suchgeschwindigkeit verringert werden muss, so erhöht man dadurch die Sicherheit bei unklaren Überlagerungen beträchtlich.
Die Suchgeschwindigkeit wurde beim PIEPS-DSP nur durch die laut NORM definierten Vorgaben beschränkt. Ab Release V2.8 wurde die Anzeigegeschwindigkeit auf das aktuell gesuchte (stärkste) Signal angepasst! Prozessor und Messgeschwindigkeit der Elektronik haben daher keinen Einfluss auf die Anzeigegeschwindigkeit.
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Das Gerät verbraucht enorme Mengen an Batterien, zeigt sehr schnell 74% an!
Das PIEPS-DSP setzt Dank seines intelligenten Power-Managements auch in Punkto Stromverbrauch neue Maßstäbe und erweist sich in der Praxis als das Gerät mit der längsten Batterielebensdauer!
Diese beträgt im Sende-Modus bei 10 Grad C Umgebungstemperatur typisch über 600 Stunden, im Empfangs-Modus bei -20 Grad typisch 3 Stunden bei +20 Grad typisch 24 Stunden. Da es sich um ein Sicherheitsgerät handelt, haben wir auf alle möglichen negativen Einflüsse bezüglich Qualität der Batterien, Temperatur usw. Rücksicht genommen, und entsprechende Sicherheitsreserven eingerechnet.
Laut Norm muss in jedem LVS Gerät eine Erkennung für leere Batterien eingebaut sein. Wenn eine leere Batterie angezeigt wird, muss ein LVS Gerät laut NORM noch mindestens 24 Stunden bei +10 Grad C senden, und 1 Stunde bei -10 Grad empfangsbereit sein. Das PIEPS-DSP signalisiert eine leere Batterie durch die Anzeige von 01% d.h. danach ist das Gerät jedoch noch immer für mindestens 24 Stunden im Sendemode und 1 Stunde im Empfangsmode funktionstüchtig. Wenn man eine Tour startet, sollte zumindest eine Anzeige von 01% gegeben sein. Es gibt keinerlei Probleme wenn z.B. nur mehr 70% oder auch nur 5% angezeigt wird.
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Warum zeigt das PIEPS-DSP bzw. auch andere LVS Geräte bei einer tatsächlich nachgemessenen Entfernung von 30 Meter z.B. 49 Meter an?
Die an einem LVS angezeigte Entfernung kann nur eine angenäherte Entfernungsanzeige sein. Die Entfernung wird über die Signalstärke bestimmt, welche von der Stärke des Senders und von den Umgebungseinflüssen abhängig ist. Die Entfernungsanzeige am PIEPS-DSP ist so ausgelegt, dass immer die maximal mögliche Entfernung angezeigt wird.
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